Januar 8, 2008...11:25

Erziehung=Super Nanny – Öko=Klima Coach?

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Neue Berufe entstehen dann wenn traditionelle Berufsbilder nicht mehr branchenspezifisch ausreichend qualifiziert sind. Das ist beim Klimawandel auch nicht anders.

Nach den uns allen bekannten „Coaches“ aus dem Fernsehen, sei es die Hunde- oder Super Nanny gibt es jetzt auch einen Klima-Coach. Nicht nur bei Contra CO2 auf Pro Sieben sondern auch in der „echten“ Arbeitswelt.

Aber was genau macht denn nun ein solcher Klima-Coach? Wenn die Super Nanny verhaltensgestörten Kindern sagt wie sie sich zu benehmen haben, macht der Klima-Coach genau das Gleiche. Zum Beispiel mit Unternehmen.

„Die globale Erwärmung lässt keinen Konzern, keine Verwaltung mehr kalt. Die regierungsunabhängigen Organisationen sind ohnehin Feuer und Flamme für das Thema. Wirtschaft und Politik suchen – bislang kaum vorhandene – Experten, die nicht nur das aktuelle Wissen und die Szenarien um den Klimawandel interpretieren können, sondern dieses Wissen auch handlungsleitend managen.“ (Welt Online)

Wer jetzt kräftig in die große Öko-Klischekiste fasst, wird feststellen, dass er dort mächtig falsch liegt. Jute und Jesuslatschen wirst du bei einem Klima-Coach höchstwahrscheinlich nicht finden. Als solch einer bist du ein absoluter rationaler Analytiker. Rechnest Modelle durch und schreibst Empfehlungen.

Die FH Eberswalde bietet dafür verschiedene Studiengänge an. Insgesamt macht die Homepage auch einen sehr grünen und ökologischen Eindruck.

Wer nicht studieren möchte kann auch eine Ausbildung zum Umweltberater im Handwerk machen.

Und wer gut ist kriegt dann ja vielleicht auch seine eigene TV Show ;)

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